Meine 1. Praktikantin

Linnéa

Linnéa hat vom 11.06.18 bis zum 06.07.18 ein Praktikum bei mir gemacht. Ich war mir erst unsicher, ob ich der Aufgabe gewachsen bin, da sie aber auf meine ehemalige Fotoschule geht konnte ich garnicht nein sagen.

Und ich bin sehr froh sie kennengelernt zu haben. Sie war mir eine echt große Hilfe und es hat unheimlich viel Spaß gemacht sie an meiner Seite zu haben. Die Zeit verging wie im Flug. Danke Linnéa ♥

 

Die folgende Worte und Bilder sind Eindrücke, die sie in den vergangenen Wochen bei mir gesammelt hat, wir wollen euch natürlich daran teilhaben lassen.


Hallo, hier ist wieder Linnéa,
Ich habe die letzten vier Wochen ein Schülerpraktikum bei Mailin gemacht, und dachte, ich berichte euch mal von meinen Erfahrungen. Zu aller erst muss ich sagen, dass es wirklich viel Spaß gemacht hat mit Mailin zu arbeiten und ich viele neue Dinge gelernt habe. Am ersten Tag hat Mailin mir ziemlich viele grundlegende Sachen über ihren Betrieb erzählt und mir viel erklärt. Dann haben wir ein paar Aufnahmen von mir gemacht, wo sie mir gezeigt hat, wie dort die Lichtsetzung und die Körperhaltung sein müssen. Nachdem wir beide eines der Bilder bearbeitet haben und unsere Arbeitsweisen verglichen haben, habe ich einen Facebookpost zu dem Bild verfasst, den ihr sicher schon alle gelesen habt. 😊


Am späten Nachmittag wurde es dann auch gleich spannend, da ein Shooting anstand.

 

Hierzu sind wir nach Kopperby an den Strand gefahren. Während Mailin mit ihren Kunden geshootet hat, habe ich mir natürlich fleißig Notizen geschrieben und ein paar Making-Off Bilder für meine Praktikumsmappe gemacht. Es war schon sehr beeindruckend, Mailin bei einem Shooting zuzugucken. Da ich selber nicht genau weiß, wie ich mich bei so etwas verhalten soll, war es interessant zu sehen, wie Mailin mit den Kunden umgeht.



In dem Facebookpost hatten wir einen Aufruf gestartet, ob nicht jemand Lust auf ein kleines
Shooting hätte, damit ich selber mit jemandem die Arbeit üben kann. Sonja und Mats haben sich gemeldet

und sind auch gleich vorbei gekommen. Wir haben dann Porträtbilder, Bewerbungsbilder und Familienfotos gemacht. Hierbei war Mailin mir auf jeden Fall eine riesen Hilfe, da sie mir viele Tipps und Anregungen gegeben hat. Dies war auch gut so, denn ich war etwas nervös vor meinem ersten Shooting mit fremden Leuten. Bis jetzt hatte ich nur in der Schule andere fotografiert und dort waren es entweder Klassenkameraden oder Freunde von mir. So war dies nun eine ganz neue Erfahrung für mich.

Dann hatten wir ein Shooting mit einem jungen Hund. Es war das erste mal, das wir ein Tiershooting hatten. Es war garnicht so leicht, den Hund das machen zu lassen, was er sollte.
Aber mit der kräftigen Unterstützung seiner Besitzerin und vielen Leckereien sind dann doch ein paar echt schöne Bilder entstanden.


Danach hatte ich mein zweites eigenes Shooting. Diesmal mit einem
Pärchen, Christina und Jan. Ich hatte mit vorher schon einige Bilder im Internet angeguckt, damit ich ein paar Posen im Kopf habe. Wir haben dann im Studio angefangen und Mailin hat mich wieder etwas unterstützt.
Dann wollten wir noch Bilder draußen in einem Feld machen. Da Mailin noch etwas abholen
musste und meinte, es wäre eine gute Übung für mich, bin ich dann alleine mit meinen beiden
Shooting Partnern nach draußen gegangen. Erst war es echt schwer für mich, da ich etwas
unsicher im Umgang mit Fremden bin, aber die Beiden waren echt nett und Alles hat gut geklappt.

Wir hatten natürlich auch eine Hochzeit.
Hierbei sollte Mailin auch während der Trauung fotografieren. Deshalb durfte ich auch bei der Trauung
zugucken, was sehr interessant war, da dies das erste mal war, dass ich bei einer Trauung dabei war.

 

Mailin hat ein Bild von ihrem Hund Maylo, wo er über eine grüne Wiese läuft. Dieses hat sie so
bearbeitet, dass es so aussieht, als wenn der Hund über ein Lavendelfeld laufen würde. Als Übung
hat sie mir das Originalbild gegeben und ich sollte es so bearbeiten, wie Mailin es schon einmal
gemacht hatte. Das war garnicht so einfach. Das Schwerste war den richtigen Farbton zu treffen.
Obwohl ich lange rumprobiert habe, sind noch einige Unterschiede zu Mailins Version zu erkennen.

bearbeitet von Linnéa

bearbeitet von Mailin

Originalbild


Dann hatten wir Abends noch ein Shooting von Mailins Muttertags Aktion.

 

Hierzu sind wir an einen
kleinen Strand an der Schlei gefahren.

 

Die Sonne hat geschienen und das Wasser war spiegelglatt, also wirklich
traumhaftes Wetter.


Der spannenste Abend mit unserer größten Aktion stand an. Wir sollten auf dem Abiball der
Klaus-Harms-Schule Kappeln fotografieren. Als wir bei der Location ankamen, sollten wir als erstes
ein Jahrgangsfoto der Abiturienten machen. Hierfür brauchten wir eine große freie Fläche, wo wir
Alle aufstellen konnten. Die Schüler trugen Stühle und Bänke herbei, auf die sie sich
stellen konnten. Mailin hat dann angefangen die Mädchen nach der Farbe ihrer Kleider zu
sortieren. Diese sollten sich dann in die erste Reihe setzten, und in die zweite Reihe stellen. Die
Jungen standen dann in einer Reihe dahinter auf den Bänken. Während Mailin am Sortieren und
Aufstellen war, habe ich schon einmal ihre Kamera fertig gemacht. Also die Speicherkarte
eingesetzt und formatiert, die Akkus gecheckt und ein Objektiv angebaut.
Nach dem Jahrgangsbild sollten wir während dem Ball in einem kleinen Nebenraum Fotos von den
Gästen machen. Hierzu mussten wir erst einmal Alles aufbauen. Während die Gäste noch ihre Plätze
fürs Essen suchten, haben wir unsere Sachen reingetragen und uns eingerichtet. Wir mussten
einen Hintergrund aufbauen, und die Blitzlichter aufstellen. Ein Problem war, dass wir aufpassen
mussten, das niemand über die Kabel stolpert und alles umreißt. Deshalb habe ich die Kabel,
welche im Weg lagen mit Panzertape an den Boden geklebt. So war alles sicher und keiner ist
gestolpert. Als wir grade fertig waren mit aufbauen, kamen schon die ersten, die ein Foto machen
wollten.

Ich habe ein Bild von Mailins Kameras und Objektiven
gemacht. Hierbei konnte ich noch einmal gut die Lichtsetzung üben. Dann hat Mailin mir noch
gezeigt, wie ich mit Photoshop eine Spiegelung machen kann. So sah das Bild nachher aus, als
wenn die Sachen auf einer spiegelnden Fläche stehen würden.

Den letzen Tag haben wir dann damit verbracht, meinen Ordner fertig zu stellen. In diesem habe
ich meine ganzen Tagesberichte so wie Making-Off Fotos von den Shootings und alle anderen
wichtigen Dinge aus dem Praktikum gesammelt.


Alles in allem war der Monat bei Mailin eine echt tolle Erfahrung. Ich habe viele neu Sachen
gelernt und hatte dabei auch viel Spaß.


Danke für die tolle Zeit!


Abschließend gibt es noch ein paar wunderschöne Aufnahmen, die Linnéa während ihrer Praktikumszeit von Kappeln und Umgebung gemacht hat.


Kommentar schreiben

Kommentare: 0